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Patumbah

Ersehntes Land

Seit den 1990er-Jahren hat Lis Mijnssen davon geträumt, an einem geeigneten Standort in Zürich einen Hammam bauen zu können. Sie hatte die jahrtausendealte Kultur des Dampfbades auf ihren Reisen in den Maghreb kennen gelernt. Sie schätzt am Hammam den gepflegten Freiraum und temporären Rückzugsort, in dem man dem Körper Gutes tut und auch den kommunikativen Austausch pflegt. 

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2001 konnte Lis Mijnssen die nördliche Hälfte des Patumbah-Parks im Zürcher Seefeld als Bauland für den Hammam erwerben. Es dauerte nochmals über zehn Jahre, bis nach einer baurechtlich komplexen Geschichte das Vorhaben am Rande des Patumbah-Parks verwirklicht werden konnte. Der Gebäudekomplex umfasst den eigentlichen Hammam-Basar und zehn meist mehrgeschossige Wohnungen. Ein zweiter Baukörper wurde, ebenfalls als Randbebauung, auf der anderen Parkseite angelegt. Lis Mijnssen ist es gelungen, mit ihrem durchdachten Konzept die Atmosphäre der Parkanlage mit der historisch und architektonisch einmaligen Villa Patumbah bestmöglich zu wahren. Gleichzeitig konnten auch die beiden in der Vergangenheit unterschiedlich genutzten Parkhälften wieder verbunden und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 

Ort der Sehnsucht
Der 13 000 Quadratmeter grosse Patumbah-Park im Zürcher Seefeld hat eine lebhafte Geschichte hinter sich. Seit 1885 steht dort die Villa des Geschäftsmannes Karl Fürchtegott Grob-Zundel, der Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Tabakhandel in Sumatra ein Vermögen gemacht hatte. Der Handelsmann nannte seine Villa mit ihrer südostasiatisch angehauchten Architektur «Patumbah», was auf Malaiisch «ersehntes Land» bedeutet. Mit dem Hammam und seiner exotisch angehauchten Architektur hat der Patumbah- Park nun einen zusätzlichen Ort der Sehnsucht bekommen.

Orientalisch moderner Touch
Der von den Basler Architekten Miller & Maranta konzipierte Baukörper überzeugt mit einer hohen architektonischen Qualität und ist mit Sorgfalt in das Ensemble des Parks eingegliedert. Auffallend ist die skulpturale Fassadengestaltung mit ihren ornamentalen, durchbrochenen Betonstrukturen (moucharabiehs), wie sie vor den Fensteröffnungen des Hammams und bei den Wohnungen an den Balkonbrüstungen ersichtlich sind. Auch der Innenhof und die verwinkelten Geometrien im Innenbereich verleihen dieser Anlage einen orientalisch modernen Touch.

Der «Hammam-Basar» ist ein Bauwerk, an dessen Realisierung und Umsetzung mehrheitlich Frauen beteiligt waren. Sie haben neben den harmonischen Farb- und Materialübergängen zwischen Aussen- und Innenraum ihr besonderes Augenmerk auch darauf gerichtet, möglichst hochwertige Materialien zu verwenden. 

Rollläden, Fenster und Eingangstüren sind aus massiver Eiche gefertigt. Auch die Böden der Innenräume sind aus Eichenholz. Ebenso erfährt die Struktur und Farbgebung der Betonfassade (mineralische Lasur mit Schwammtechnik strukturiert) mit dem naturbelassenen Lehmputz und Terra di Pietra in den Innenräumen eine natürliche Fortsetzung. Die schlichten und mobilen Massivholzmöbel im Innenbereich wurden aus dem Holz der Parkbäume gefertigt, die den Gebäuden weichen mussten.
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«Strikte ökologische Vorgaben prägten die Materialwahl. Sämtliche Materialien wurden auf ihre Eignung baubiologisch und bauökologisch überprüft. Den Anteil an grauer Energie galt es weitgehend zu eliminieren», sagt die Innenarchitektin Gabi Faeh, die zusammen mit Lis Mijnssen für den Innenausbau verantwortlich zeichnet. Diese strengen Vorgaben erfüllten auch die Forster Küchen, und sie wussten mit ihren gestalterischen und funktionellen Merkmalen zu gefallen. 

Die Qualität der Forster Küchen und das eher technische, zeitgemässe und doch zeitlose Erscheinungsbild haben das Innenarchitektur-Team überzeugt. «Wir waren begeistert von den neuen Fronten in CNS Gold und von der professionellen und geduldigen Kundenbetreuung», schwärmt Gabi Faeh, die mittlerweile selber in einer der Wohnungen lebt.

Die acht Forster Küchen, die im Hammam-Gebäudekomplex eingebaut wurden, sind entsprechend den Grundrissen und ihren funktionellen Anforderungen ganz unterschiedlich ausgefallen. Gebaut wurden zwei Teeküchen in den Gewerberäumen, eine Gästeküche sowie fünf Küchen für die meist mehrgeschossigen und teils überhohen Familienwohnungen. Diese Küchen sind opulent dimensioniert und bieten eine luxuriöse Ausstattung. Die Küchen hätten für sie einen zentralen Stellenwert, sagt die Innenarchitektin. «Wir sind alle leidenschaftliche Köchinnen und Köche und erleben den Küchentisch und die Küche als wichtigen Treffpunkt für Familie und Freundeskreis.»

Formgenau eingebaut
Das Objekt ist reizvoll. Es verkörpert eine Geschichte. In den 100 bis 300 Quadratmeter grossen Wohnungen kommen die Forster Küchen in entsprechend grosszügiger Ausführung voll zur Geltung. Neben der Materialisierung (gebürsteter Chromnickelstahl) ist auch die Farbgebung mit der CNS Gold-Front durchwegs einheitlich gehalten. Die Goldfarbe passt zum maghrebinischen Charakter der Architektur. Die unterschiedlichen und oft verwinkelten Grundrisse forderten die Techniker und Monteure heraus, die Küchen entsprechend formgenau und trotzdem individuell einzubauen.

Lis Mijnssen und Gabi Faeh haben schon in früheren Projekten Forster Küchen geplant und realisiert. Auch diesmal haben Sie mit viel Fingerspitzengefühl und Sorgfalt die Küchen gestaltet und ins architektonische Konzept integriert. Sie opferten den Charakter der Forster Küchen nicht dem Grundriss, sondern versöhnten das individuell Besondere mit dem pragmatisch Machbaren. Olivia Stäheli, Verkaufsberaterin Forster Küchen Zürich: «Diese Wohnungen sind ein wunderschönes Beispiel dafür, wie sich mit den modularen Forster Küchen trotz der komplexen Ausgangslage eine individuelle Prägung erreichen lässt, sodass eine Forster Küche immer noch eine Forster Küche bleibt.»
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