Forster im Einsatz


Eine Raumbühnen-Inszenierung am Zürichsee
Es gibt architektonische Glanzstücke, in denen eine Forster Küche ihre Wirkung und Funktionalität erst richtig ausspielen kann. Das Haus mit Seesicht in Thalwil ist ein solches Objekt. Es wurde von Christian Kerez konzipiert. Der renommierte Architekt hat den drei Wohnungen eine Schlichtheit zugrunde gelegt, die mit dem Material Sichtbeton, den grossflächigen Verglasungen und den Abtreppungen der Räume präzise zum Ausdruck kommt. In diesem klaren Design kann sich eine Forster Stahlküche besonders stimmig entfalten.

und neuer Geist in Splügen
Auf dem rauen Kopfsteinpflaster-Boden der alten Sust in Splügen, wo einst Pferde eingestallt wurden, steht eine blitzblanke Design-Küche. Aber was heisst stehen: Die weisse Kochinsel in der Mitte des Raumes ruht auf einer unsichtbaren Metallplatte, die wiederum auf einem Stahlrahmen liegt. So scheint die Küche zehn Zentimeter über dem Boden zu schweben. Eine raffinierte Konstruktion, die unter den knorrigen Deckenbalken und in historischem Gemäuer den ästhetisch konsequenten Kontrast setzt.




Ein Traum in Stahl und Raum
Scheunen, architektonisch neu inszeniert, haben ein erstaunliches Verwandlungspotential. Das zeigt der Umbau, wie ihn Marco und Christina Schaffner in ihrem Bauernhaus in Oppikon vorgenommen haben. Das ehemalige Ökonomiegebäude bietet heute Platz für ein grosszügig bemessenes Ensemble von Küche und Wohnraum. Als strukturierendes Element wurde im Bereich der Küche eine Galerie eingebaut, die den voluminösen Raum fassbar und wohnlich macht.

Schadstofffreies Wohnen mit Forster Küchen
Menschen, die mit einer schweren Chemieunverträglichkeit MCS (Multiple Chemical Sensitivity) leben, sind speziell darauf angewiesen, dass sie von toxischen Einflüssen abgeschirmt sind. Ihre Wohnungen müssen besonderen Anforderungen genügen. In Zürich Leimbach hat die Wohnbaugenossenschaft Gesundes Wohnen MCS ein Mehrfamilienhaus für Menschen mit MCS realisiert, wie es europaweit einmalig ist. Alle Wohnungen sind mit Forster Küchen ausgestattet.



Vom Mittelalter in die Moderne
Das Girsbergerhaus ist das älteste, noch erhaltene Fachwerkgebäude der Schweiz. Es steht in Unterstammheim, im Zürcher Weinland. Die dendrochronologischen Untersuchungen datieren die ältesten Holzteile des Hauses auf das Jahr 1422. Die Nord- und Ostfassaden sowie die Dachkonstruktion sind gemäss Bericht der Zürcher Denkmalpflege weitestgehend authentisch erhalten. Als einzigartig werden die noch originalen spätmittelalterlichen Fenster in der Ostfassade eingeschätzt. Das Objekt ist ein typisches Vielzweckhaus, ursprünglich mit den Wirtschaftsräumen im Erdgeschoss und den Wohnräumen im Obergeschoss.


Charme der 20er-Jahre
Mit raffinierten Eingriffen ist die Genossenschaftssiedlung Falbringen 1 an der Sonnhalde in Biel zeitgemäss saniert worden. Die Siedlung entstand 1926–1931 und gilt als schützenswert. Konzipiert hat sie der damals bedeutendste Bieler Architekt Eduard Lanz, der in seiner Stadt neben 275 genossenschaftlichen Wohnungen auch das Volkshaus erbaut hat.




Ein Spiel mit Licht und Wald
In Sonvico, fünfzehn Autominuten von Lugano entfernt, trifft Eckiges auf Rundes, Beton auf Mosaik, afrikanisches Holz auf einheimisches Grün, Licht auf Glas und Wald auf Mensch. Wer das von Martino Pedrozzi und Victoria Diaz Saravia konzipierte Bauwerk zuvor noch nie gesehen oder passiert hat, schaut zuerst verwundert, dann genauer, schliesslich fasziniert. Selten wurde Beton derart poetisch, einladend und warm inszeniert wie hier. Herzlich willkommen im Zuhause der Familie Petrimpol.

Die Reduktion aufs Wesentliche fasziniert den Künstler Percy Slanec
Als Künstler setzt sich der gebürtige Tscheche Percy Slanec intensiv mit dem Raum auseinander. Sein Schaffen zeigt eine Nähe zur Architektur. Er lotet Grenzen aus, probiert neue Formen, sucht das Wesentliche. Die Reduktion prägt sein Werk, das Technische fasziniert ihn. Kein Wunder, dass sich Percy Slanec für die Forster Küche begeistert. «Die Küche ist nicht nur qualitativ sehr gut. Sie kommt ohne Schnickschnack aus, ihre Einfachheit überzeugt. Das Material ist sehr technisch und sehr angenehm.»



An bester Wohnlage mitten in Aarau stehen das «Stadthaus» und das «Gartenwohnhaus«: So hat Architekt und Miteigentümer Felix Kuhn die beiden Gebäude während der Bauphase bezeichnet. Das Stadthaus entlang der Strasse ist ein Massivbau mit einem 50 Zentimeter dicken Blocksteinmauerwerk. Es ersetzt das bisherige Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert. Das zweite Gebäude ist ein zweigeschossiger Holzbau und steht im Gartenraum, wo sich früher die Nebenbauten befanden. Beide Häuser sind mit grosszügigen Holzlauben versehen.

Ersehntes Land
Seit den 1990er-Jahren hat Lis Mijnssen davon geträumt, an einem geeigneten Standort in Zürich einen Hammam bauen zu können. Sie hatte die jahrtausendealte Kultur des Dampfbades auf ihren Reisen in den Maghreb kennen gelernt. Sie schätzt am Hammam den gepflegten Freiraum und temporären Rückzugsort, in dem man dem Körper Gutes tut und auch den kommunikativen Austausch pflegt.




Urbanes Wohnen in der ehemaligen Uhrenfabrik Bulova in Biel
Zeitlos ist, was sich verändert. Wo einst während 40 Jahren die damals viertgrösste Uhrenherstellerin der Welt produzierte, wird heute in eleganten Räumen gewohnt: Die Miet-Lofts in der alten Uhrenfabrik Bulova in Biel sind ein besonders gelungenes Beispiel für den Umgang mit Zeit. Der schlichte Fabrikbau liegt in einem ruhigen Wohnquartier in Biel und wurde ab 1915 in mehreren Etappen realisiert. Als ehemaliger Ort der Präzision hat sich die Uhrenfabrik unter den Händen eines innovativen Unternehmers massgenau den Bedürfnissen der Zeit angepasst.


Geschichten erzählen
Das Haus steht im Zentrum von Langenthal und hat eine fast 200-jährige Geschichte. Seine Aussenhaut ist unscheinbar, sein Innenleben wirkt umso vielgestaltiger. Altes Bruchsteinmauerwerk steht neben minimal verputzten Wänden, rohe Holzbalken treffen auf Sandstein, eine rote Backsteinmauer geht nahtlos in eine moderne Küchenkombination über.



mit freier Sicht zum Himmel
Man wähle silbrig lasierte, sägerohe Fichtenbretter für die Fassade, verwende bei den Wänden viel Glas, füge naturgeölte Lärchenfenster hinzu und akzentuiere die Innenräume mit den präzisen Formen einer Küche aus Stahl. Gute Architekten sind wie Spitzenköche: Sie kreieren aus besonderen Zutaten das Einmalige.

mit Holz und Stahl
Das neue Wohnhaus der Familie Blarer in Samedan, ganz in der Nähe des Bahnhofs, zieht viel Aufmerksamkeit auf sich: Ein schmales und hohes Gebäude ganz aus Holz, das von seiner Form her die mittelalterlichen Wohntürme des Engadins sehr zeitgenössisch interpretiert. Der Bau ist lediglich fünf Meter breit. Mit der betont vertikalen Lösung über vier Geschosse wurde das schmale Grundstück bestmöglich ausgenützt. Auf der «Restparzelle», die auf Anhieb wenig lukrativ erschien, hat Architekt Peter Blarer einen raffinierten Bau hingezaubert.




liebevoll kombiniert
Mit viel Sinn für die gute Mischung haben Emanuel Meyer und Sabine Göke das alte Riegelhaus in Sirnach wohnlich gemacht. Da war die Vorstellung, die Atmosphäre des amerikanischen Südwestens spürbar zu machen, den das Paar gerne bereist. «Natürlich hatten wir nicht im Sinn, Adobe-Ziegel zu importieren. Auch wollten wir etwa Kitschiges vermeiden», sagt Emanuel Meyer.

in der Küche
Das Glitzern kommt vom See her. Es dringt durch die Glasfronten, in denen sich Bäume und Ufer spiegeln. Das Wohnhaus steht an einmaliger Lage direkt am Untersee. Für die Bauherren war der Erwerb des Grundstücks vor 12 Jahren ein totaler Glücksfall. «Das Land war nie ausgeschrieben. Wir hatten zur richtigen Zeit über vier Ecken davon gehört. Es ist genau, was wir uns immer erträumt hatten. Für uns: Die Mutter aller Häuser.»

