
Stadtoase
An bester Wohnlage mitten in Aarau stehen das «Stadthaus» und das «Gartenwohnhaus«: So hat Architekt und Miteigentümer Felix Kuhn die beiden Gebäude während der Bauphase bezeichnet. Das Stadthaus entlang der Strasse ist ein Massivbau mit einem 50 Zentimeter dicken Blocksteinmauerwerk. Es ersetzt das bisherige Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert. Das zweite Gebäude ist ein zweigeschossiger Holzbau und steht im Gartenraum, wo sich früher die Nebenbauten befanden. Beide Häuser sind mit grosszügigen Holzlauben versehen.


Ursprünglich bestand die Absicht, das Elternhaus stehen zu lassen. Genauere Studien zeigten dann, dass eine Erneuerung schwerwiegende Eingriffe nach sich gezogen hätte. «Also entschlossen wir uns, zwei neue Gebäude hinzustellen. Das einstige Elternhaus ist mit gewissen Erinnerungselementen auch in der neuen Wohnanlage präsent.» Das Stadthaus und das Gartenwohnhaus sind trotz unterschiedlicher Konstruktionsweise energetisch und vom Ausbaukomfort her genau gleichwertig. Beide weisen den höchsten Minergie-Standard auf und sind mit der Wahl von Forster auch küchentechnisch in der Topliga.
Felix Kuhn hat als Architekt schon wiederholt Forster Küchen empfohlen. «Ich liebe das überschaubare Standardprogramm dieser Küche, die eine hohe Klasse hat und im Detail wunderbar gelöst ist.»
Kontrast und Prägnanz
Die vier Küchen im Stadthaus sind in einem prägnanten Grün gehalten. Die graue Metallfarbe der zwei Küchen im Gartenwohnhaus sucht den Kontrast: Diesmal zum Parkettboden und zur weissen Küchenkombination, die in der Wand sozusagen unsichtbar verschwindet.
Die Küche als wohnlicher Ort: Der weisse Teil der Küchenkombination ist fast unsichtbar in der Wand integriert. Umso kontrastreicher kommt die graue Metallfarbe zur Wirkung.

Identisch und doch sehr persönlich
Das prägnante Grün der vier Küchen im Stadthaus kontrastiert gut zum dunklen Boden und hat einen erfrischenden Charme. Die Küchen sind identisch und kommen aufgrund der Bewohner und ihrer Vorlieben trotzdem ganz unterschiedlich zur Geltung. Das geht von der formalen Klarheit eines Architekten über die praktikable Einrichtung eines professionellen Koch-Paares bis zum gemütlichen Lebensraum einer jungen und kreativen Familie.
Die «Familien-Küche» von Oliver Hofer und Elke Gülck und ihren drei Kindern ist der wichtigste Lebensraum in ihrer Wohnung. Ein Teil der Küchenkombination wird mit den magnetisch aufgeklebten Fotos, Zeichnungen, Flyern, Postkarten und Mitteilungen zum kreativen Informationszentrum.
Die Küche als kreativer Ort: Mit Magneten befestigt die Familie von Oliver Hofer und Elke Gülck ihre Fundstücke an der Küchenkombination. «Das sieht jede Woche anders aus», sagt Oliver Hofer.

Werkstatt für Profis
Mit ihrer Kombination aus Kochschule, Restaurant und Ort für Feste haben sich Susanne Vögeli und Max Rigendinger weit über Aarau hinaus einen Namen gemacht. «Cookuk» heisst ihr Unternehmen, das für erlesene Gaumenfreuden sorgt und Leute zusammenbringt. Dass die beiden Profi-Köche in ihrem privaten Haushalt auf eine Forster Küche schwören, erscheint nur folgerichtig. Susanne Vögeli: «Uns gefallen das klare Material, die Robustheit, die Funktionalität. Diese Küche kann man als Werkstatt begreifen, in der man zupacken und gestalten kann.» Den beiden Koch-Profis ist es auch zu verdanken, dass die seit Jahren vergriffene Rezeptsammlung von Elisabeth Fülscher im Herbst 2013 wieder neu auf den Markt kommt. Das Projekt wird von Forster Küchen unterstützt.
Die Küche als Werkstatt: «Hier kann man gestalten und zupacken», sagen Susanne Vögeli und Max Rigendinger.