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Wenn Mauern

Geschichten erzählen

Das Haus steht im Zentrum von Langenthal und hat eine fast 200-jährige Geschichte. Seine Aussenhaut ist unscheinbar, sein Innenleben wirkt umso vielgestaltiger. Altes Bruchsteinmauerwerk steht neben minimal verputzten Wänden, rohe Holzbalken treffen auf Sandstein, eine rote Backsteinmauer geht nahtlos in eine moderne Küchenkombination über.

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Überall im Haus begegnet man massiven Balken, die Bestandteile der alten Riegelkonstruktion sind. Die Blicke erfassen grobkörnige Oberflächen, faszinierende Patina, buntscheckige Elemente. Die Räume muten unfertig an, im Rohbau belassen. Aber dieser Eindruck hat System. Das war genau das Konzept.

Auf das Vorhandene konzentriert
«Wir haben uns bei diesem Umbau bewusst auf das Vorhandene konzentriert und so viel als möglich an Türen, Elementen und Garnituren weggelassen», sagt Christian Meyer vom Architekturbüro Blum & Grossen- bacher Langenthal. Auf jedem der drei Stockwerke wurden zwei grosse Wohneinheiten von über 100 Quadratmetern erstellt. Die Mieter können die Räume nach ihrem Gutdünken weiter ausbauen und bemalen. Zu diesem Rohkonzept bilden die neu eingebauten Bäder und Küchen einen reizvollen Kontrast. Die sechs weissen Forster Stahlküchen wirken wie Inseln der Sauberkeit in brachialen Gemäuern. «Diesen Effekt wollten wir erreichen. Deshalb haben wir uns auch für eine Metallküche entschieden.»

Eigentümerin ist die Pensionskasse CoOpera, die aus-sergewöhnliche Projekte und Wohnformen unterstützt. Aufgrund des minimalen Ausbaus, zu dem auch un-belegte Böden gehören, können die Wohnungen zu attraktiven Preisen vermietet werden. Der ungewöhnliche Umbau ist für ebenso ungewöhnliche Mieter gedacht, die sich mit den offenen Wohnformen und dem rauen Charme anfreunden können. So wurde ein spezieller Hausverein gegründet, der für den Unterhalt besorgt ist und auch dafür verantwortlich ist, welche Mieter ausgewählt werden. Christian Meyer: «Im Haus spielt das Gemeinschaftliche eine wichtige Rolle. Nicht, dass wir eine WG oder ein sonstiges Kollektiv wären. Aber wer sich auf den besonderen Charakter dieses Hauses einlässt, sollte zu den übrigen Bewohnern passen.»

Der Stilmix ist Konzept: Geschickt wird durch die Kombination von Altem und Neuem eine gemütliche Atmosphäre gezaubert

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Alte Mauern und moderne Küche: Wer hier wohnt, liebt Kontraste und lässt sich vom Charme des Provisorischen beflügeln.

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Die ältesten Teile des Hauses sind gegen 200 Jahre alt. Dieser Charakter wurde möglichst beibehalten. Die weissen Forster Stahlküchen schaffen in diesem historischen Ambiente eine helle und freundliche Umgebung.

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